Barbara Cell and Tissue Laboratory


Unser Labor arbeitet mit modernster Technologie für die Verarbeitung, das Einfrieren und die Lagerung von Zellen, gemäß der europäischen Richtlinien für Gewebe und Zellen festgelegten Standards. Das Labor unterliegt strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften. Das entnommene Plazentagewebe, Nabelschnurgewebe und Nabelschnurblut wird vor der Einlagerung von hochspezialisierten Fachkräften untersucht, um die beste Qualität für die künftige Behandlung zu gewährleisten.


Für die Verarbeitung von biologischem Material werden nur zertifizierte Materialien und Geräte verwendet. Die Verarbeitung erfolgt in einer Laminar-Flow-Kabine der Klasse A. Plazentagewebe, Nabelschnurgewebe und Nabelschnurblut werden in speziellen Flüssigstickstoffbehältern bei Temperaturen von -150°C in flüssigen Stickstoffdämpfen gelagert. Die Temperatur in den Behältern ist unabhängig von der Elektrizität, da die Temperatur vom Stickstoff reguliert wird. Die Behälter als auch die Lagerräume werden dauerhaft nach den vorgeschriebenen kontrolliert und überwacht.


Vor der Verarbeitung wird die Plazenta in drei Teile präpariert. Fötus Membranen (Chorion und Amnion), Keimblätter und Chorionplatte. Die separierten Bestandteile werden getrennt verarbeitet, da sie unterschiedliche Arten von Zellen enthalten, die in Zukunft für verschiedene Behandlungen verwendet werden könnten. Nach der Verarbeitung wird ein spezielles Kälteschutzmittel - DMSO – hinzugefügt. Anschließend wird das gewonnene Material in medizinische Kryoröhrchen oder Kryobeutel verarbeitet und anschließend eingefroren. Das Nabelschnurgewebe wird ebenfalls in kleinere Stücke präpariert, dann wird das Kryoprotektionsmittel hinzugefügt und das verarbeitete Gewebe in Kryoröhrchen gelagert.


Die Verarbeitung von Nabelschnurblut wird weltweit mit verschiedenen Methoden durchgeführt. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen verwenden wir keine Reduktionsmethoden, da bei diesem Verfahren bis zu 40 % der Zellen verloren gehen. Wissenschaftlich konnten bestimmte Eigenschaften von bestimmten Stammzellen noch nicht detailliert beschrieben werden, aber es könnte sich herausstellen, dass sie in der Zukunft eine wichtige Rolle für das therapeutische Potenzial von Nabelschnurblut spielen könnten. Deshalb verwenden wir eine Methode, die von der Nabelschnurblutbank in New York verwendet wird, die zu den ältesten der Welt gehört. Die Methode hat sich bewährt - sie friert das gesamte Nabelschnurblut ein und trennt nur den überschüssigen Teil des Plasmas ab, um das Volumen zu verringern.




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